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Monte TLALOC - DIE HÖCHST GELEGENE TEMPELSTÄTTE DER WELt

 

Kaum zu glauben, dass die wenigsten Mexiko Reisenden und sogar die Mexikaner selbst nicht Monte Tlaloc kennen. Die Tempelanlage ist mit 4100 Meter Seehöhe die höchst gelegene Kultstätte der Welt; weit höher als z.B. Machu Picchu in Peru! Vielleicht liegt es daran, dass man nicht einfach hierher kommt; aber er Reihe nach:

 

Der Monte Tlaloc (19.419326,-98.711586) liegt westlich von Mexico City, in der Nähe der Stadt Texcoco an der Grenze zum Bundesland Tlaxcala. Mit dem Auto kommt man bis zur Ortschaft San Jeronimo Amanalco. Von hierher braucht man ein Allradfahrzeug um eine gute Stunde über eine mehr als abenteuerliche Bergstrasse in Richtung Berg zu fahren.

 

Plötzlich hält unser Insiderguide den Wagen und zeigt Ihnen am Wegesrand 3 mystisch anmutende Steine: einer schaut aus wie eine Schildkröte, ein anderer stellt ein Krokodil dar und spätestens beim dritten, der das Abbild einer Kröte ist, ist eines gewiss: kein Zufall, sondern geschaffen durch Menschenhand; vor Jahrhunderten, als dieser Ort eine wichtige Kultstätte einer vorspanischen Kultur war.

 

Schliesslich kommt man an dem Punkt, wo auch das 4x4 Fahrzeug nicht mehr weiterkann. Von hier geht es zu Fuss weiter. Man ist bereits auf über 3700 Meter und die Luft ist dünn. Bis zum Gipfel sind es noch weitere 400 Höhenmeter; bei guter Kondition ist man in weniger als einer Stunde oben.

 

Von weiten sieht man bereits den Haupttempel, der auf 600 - 800 nach Christus datiert wird. Vor der einst mit 7,20 Meter breiten Eingangsallee muss man dem Regengott Tlaloc ein kleines Opfer bringen und um Einlass in die Stätte bitten.

 

Die körpferlichen Anstrengungen werden entlohnt mit einem Traumblick auf die Bergwelt des mexikanischen Hochlandes: unmittelbar gegenüber der Iztaccihuatl und dahinter der Popocateptl, etwas weiter östlich der Pico de Orizaba, Mexikos höchster Gipfel.

 

Anfang Februar (von 8. bis 12.) bietet sich ein atemberaubendes Naturschauspiel: auf dem Tempel stehend sieht man an jedem dieser 5 Tage die Sonne genau über dem Gipfel des Pico de Orizaba aufgehen. Am 6. Tag geht Sie wie alle weiteren 360 Tage am Fusse des Berges auf. Zufall? - keinesfalls. Mexikos Hochkulturen hatten eines gemeinsam: ein ausgefeiltes Kalendersystem, das dem unseren an Genauigkeit nicht hinterherhinkte. Vielerorts wurden Tempelanlagen ganz bewusst gebaut, dass an Stichtagen Phänomene dieser Art statt fanden.

 

Zu diesem besonderen Anlass wird jedes Jahr vom leitenden Archeologen der Stätte (Victor Arribalzaga, der am Berg seit 2005 ausgräbt) ein Event für Archeologen, Hobbyarcheologen und Interessierte organisiert. Wer will kommt mit zum Campen und kann sich mal wie Indianer Jones fühlen. Letztes Jahr waren über 300 Leute dabei. An den restlichen Tagen des Jahres kann man davon ausgehen, dass man der einzige Besucher am Berg ist.

 

 

Was kostet der Spaß

 

  • Monte Tlaloc ist nur mit 4x4 Fahrzeugen erreichbar
  • und unsere Exkursion wird von Chefarqueologe Victor Arribalzaga geleitet
  • Als Richtpreis für 2 Personen können (je nach Verfügbarkeit) 200,00 USD pro Person angesetzt werden
  • Bei 4 Personen und mehr sinken die Kosten auf 100,00 bis 150,00 USD

 

 

 

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