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EISENBAHNREISEN: MIT DEM ZUG DURCH MEXIKO

 

1873 wurde die Eisenbahnstrecke Mexiko-Stadt–Veracruz eingeweiht: ein Meilenstein in der Eisenbahngeschichte und der industriellen Entwicklung des Landes! Wie auch in anderen Teilen der Welt war das „Dampfross“ ein Sinnbild des Fortschritts. Das Netz wurde rasch ausgebaut, und heute hat Mexiko fast 27.000 Kilometer Streckennetz – zum Leidwesen der Freunde von Eisenbahnreisen werden mittlerweile allerdings fast nur noch Güter, kaum mehr Menschen auf der Schiene transportiert. Das, was in weiten Teilen Europas die Bahnen und Bahnhöfe sind, leisten und sind im heutigen Mexiko die Busunternehmen und die Busbahnhöfe.


Eine mexikanische Strecke gibt es aber, die auf der Wunschliste aller Eisenbahnfans steht: Mit dem Chihuahua-Pacífico-Express, kurz Chepe, durch den Kupfercanyon will jeder einmal gefahren sein. Es handelt sich dabei sicher auch um eine der spektakulärsten Zugfahrten überhaupt.


Das liegt zum einen an der einzigartigen Landschaft, durch die diese Strecke führt: Die Kupferschluchten sind ein weitverzweigtes Canyonsystem in der westlichen Sierra Madre im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua, das viermal so groß wie das Gebiet des Grand Canyon in Colorado ist und viele atemberaubende Anblicke bereithält. Auf dem Grund so mancher Schlucht wachsen Apfelsinenbäume, während sich die Vegetation des Hochplateaus durch einen großen Reichtum an Kiefern- und Steineichenarten auszeichnet. Diesen Wandel der Flora und auch der Temperaturen mit der Höhe kann man bei der Fahrt mit dem Chepe sehr gut mitverfolgen.


Zum anderen ist es die Ingenieurs-Meisterleistung, die Respekt einflößt und begeistert: 36 größere Brücken und 87 Tunnel passiert man auf der 480 Kilometer langen Strecke von Los Mochis nach Chihuahua; auf einem Abschnitt von 195 Kilometern musste ein Höhenunterschied von über 2.100 Metern überwunden werden – angesichts dessen ist die Bauzeit von 20 Jahren allein für diesen Abschnitt wohl verständlich. Man bediente sich aller Tricks; so verlaufen die Gleise beim Bahnhof Témoris über zwei kurvenförmige Brücken, die die Richtung des Anstiegs kurzerhand umkehren; das „Lasso“ bei Pitorreal ist ein voller Kreis, den der Zug vollzieht, so dass man die Gleise, über die man kurz zuvor gefahren ist, bald darauf unter sich sehen kann.


Der Kupfercanyon ist aber natürlich nicht nur die Fahrt mit dem Chepe - das Gebiet ist ein Paradies für Wanderer und Geländewagenausflügler. Es locken Einblicke/-stiege in tiefe Schluchten, Wasserfälle, Thermalquellen, Seen, skurrile Felsformationen, ... und die Möglichkeit, den Tarahumara zu begegnen: Angehörigen eines zähen indigenen Volkes, das sich, weil lange fast völlig von der (so genannten) Zivilisation abgeschnitten gewesen, noch viel von seiner Kultur erhalten hat.

 


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